Auffahrunfall mit 22 Verletzen auf der A1 bei Stuhr – Verursacher begeht Fahrerflucht

23. 08. 2019 um 09:00:45 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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fotoboxen-bremen.de

Zu einem Unfall kam es am gestrigen Donnerstag, 22. August, gegen 18.05 auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen dem Dreieck Stuhr und Anschlussstelle Bremen-Brinkum. Neben einem hohen fünfstelligen Sachschaden, der zu beklagen war, verletzten sich dadurch 22 Personen. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
 
Mit einem dunklen PKW fuhr dort eine unbekannte Person entlang. Verkehrsbedingt wechselte sie vom linken auf den mittleren Fahrstreifen der dreispurigen Fahrbahn, ohne auf den Verkehr hinter ihr zu achten. Drei auf dem mittleren Fahrstreifen nachfolgende PKW-Kleinbusse mussten daraufhin stark abbremsen. Trotz Bremsmanövers fuhr der dritte PKW-Kleinbus auf den vorausfahrenden Kleinbus auf und schob diesen auf den ersten Kleinbus.
 

Drei Männer wurden stationär behandelt

Ungeachtet dessen setzte der unbekannte Unfallverursacher seine Fahrt fort und flüchtete somit von der Unfallstelle. Infolge des Auffahrunfalles zogen sich insgesamt 22 Personen Verletzungen zu. Ein Großaufgebot von Rettungskräften brachte 18 von ihnen in umliegende Krankenhäuser. Nach ambulanter Behandlung konnten davon 15 Personen, darunter 4 Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren, wieder leicht verletzt entlassen werden. Stationär mussten drei Männer aufgenommen werden.
 

Schadenssumme liegt bei 30.000 bis 40.000 Euro

Vor Ort waren zwei Notarztwagen und sieben Krankenwagen. Hinzu gesellten sich noch 20 Einsatzkräfte und 3 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Groß Mackenstedt, die die Rettungs- und Sperrmaßnahmen unterstützten. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Laut Polizeiangaben wird der entstandene Gesamtschaden auf zwischen 30.000 und 40.000 Euro geschätzt.
 

Zweistündige Sperrung zweier Fahrstreifen

Statt einer Vollsperrung auf der A1 wurden bloß zwei Fahrstreifen gesperrt, sodass es keine größeren Verkehrsbeeinträchtigungen gab. Diese Sperrmaßnahmen konnten nach etwa zwei Stunden aufgehoben werden.



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