144 Bäume für Ganderkesee
Eine große Spende über 144 verschulte Einzelbäume hat die Gemeinde Ganderkesee von der Heinz-Wieker-Stiftung erhalten. Darunter befinden sich viele „Klassiker“ wie Stieleiche, Kaiserlinde und Hainbuche, aber auch einige „Klima-Neulinge“ im Gesamtwert von etwa 32.700 Euro.
Zum Einsatz kommen die Bäume an 30 Standorten, erklärt Hartmut Abel, Leiter des Fachbereichs Grünpflege beim Zweckverband KommunalService NordWest. Die größte Anzahl an Gehölzen werde in diesem Jahr in der Straße Im Fladder in Immer mit 20 Kaiserlinden gepflanzt. Ansonsten würden die Bäume als Verdichtungen und als Ersatz für abgängige Exemplare an verschiedenen Einzelstandorten dienen.
„Ein Stück weit auch ein Experiment“
Durch die Gemeinde werden durchschnittlich 200 bis 250 Bäume jährlich neu gepflanzt. Die Kosten für eine Pflanzung inklusive Pflege und vierjähriger Bewässerung belaufen sich über den gesamten Zeitraum auf etwa 900 Euro. Hinzu kommt der Baum selbst mit einem Wert von durchschnittlich knapp 300 Euro. Neben schon lange in der Region heimischen Bäumen wie Linde, Ahorn, Esche, Sumpfeiche und Hainbuche würden nun auch vermehrt Exoten wie Amberbaum, Blumenesche, Silberlinde, Gleditschie und Schnurbaum gepflanzt. „Zunächst sind es eher vereinzelte Exemplare. Sie gelten als klimaresistenter und können trockene Perioden besser überstehen. Wir wollen jetzt beobachten, wie sie mit unseren lokalen Boden- und Witterungsverhältnissen zurechtkommen.“ Dies sei ein Stück weit auch ein Experiment, so der Fachdienstleiter Natur und Klimaschutz im Ganderkeseer Rathaus, Jan von Kutzleben.
Bild: Jannik Garms vom KommunalService NordWest (l.) und Jan von Kutzleben aus dem Rathaus begutachten die von der Heinz-Wieker-Stiftung gespendet Gehölze. Bildquelle: Gemeinde Ganderkesee/Meike Schrö











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