Wassersperrung im Wollepark durch Oberbürgermeister Jahnz verhindert

12. 05. 2015 um 18:09:51 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Wie die Stadtverwaltung heute per Pressemeldung mitgeteilt hat, ist die Wassersperrung Am Wollepark 11 und 12 abgewendet. Die Stadtverwaltung hat die bei den Stadtwerken ausstehenden Beträge der Vermieter gezahlt. Doch die Vermieter will sie dadurch nicht aus der Verantwortung entlassen.
 
DelmeNews hatte bereits im Jahr 2013 über eine drohende Wassersperrung berichtet und auch nun war es Am Wollepark 11 und 12 wieder soweit. Die Frist zur Zahlung wäre morgen abgelaufen, sodass das Wasser für zahlreiche Mietparteien abgestellt worden wäre. Hintergrund: Bei den Stadtwerken haben die beiden Häuseren Schulden von knapp 100.000 Euro, weil die Vermieter die Nebenkosten für Gas und Wasser nicht gezahlt haben. Doch heute hat Oberbürgermeister Axel Jahnz der StadtWerkegruppe Delmenhorst telefonisch mitgeteilt, dass die Stadt die Verbindlichkeiten der säumigen Wohnungseigentümer begleicht und damit in die Forderungen der Stadtwerke eintritt. Das hat die Stadt per Pressemeldung kommuniziert. Somit ist eine Eskalation der angespannten Wohnsituation und ein Abstellen des Wassers in den rund 80 Wohnungen erst einmal vom Tisch.

Stadt will Forderungen stellen

 
Die Stadt kann nun ihrerseits Forderungen an die Eigentümer stellen und verfügt über eine rechtliche Grundlage für weiteres Handeln. In einer Pressemeldung der Stadt heißt es: „Wir begrüßen es, dass die Situation in einem Telefonat mit dem Oberbürgermeister am heutigen Tag entschärft werden konnte und die Wassersperrung verhindert wurde, sodass die Mieter nicht unter dem Verhalten der Eigentümer leiden müssen. Unser Dank gilt der Stadt, die in die Forderungen eingestiegen ist. Dennoch dürfen wir die Eigentümer nicht aus ihrer Verantwortung entlassen“, mahnt der Geschäftsführer der StadtWerkegruppe Delmenhorst, Hans-Ulrich Salmen, an.

„Gewissenlose Vermieter“

 
Wie es in der Meldung weiter heißt, habe sich Oberbürgermeister Jahnz hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um das Kindeswohl der mehr als 80 dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu sichern. „Ich habe das nicht für die Eigentümer getan, die sich gewissenlos zu Lasten ihrer Mieter bereichern wollen, sondern für die Bewohner der Häuser, insbesondere die vielen Kinder und Jugendlichen, die auf unsere Unterstützung in dieser Situation angewiesen sind.

Zwangsvollstreckung angedroht

 
Die Stadt wird nun alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses Geld von den Eigentümern – notfalls im Wege der Zwangsvollstreckung – zurück zu bekommen. Das Fehlverhalten der Wohnungseigentümer darf auch nicht zu Lasten der Steuerzahler gehen.“
 





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