Stadtfest-Star Mia Julia kämpft für das Recht, sich freizügig zu zeigen

02. 02. 2016 um 17:00:44 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Party-Sängerin Mia Julia, die sich bei ihren Auftritten gern freizügig zeigt und die im Sommer beim Stadtfest Delmenhorst auf der Bühne stand, liegt im über Kreuz mit einer Vertreterin des Katholischen Frauenbundes Biberach. Die Dame macht in der Schwäbischen Zeitung der Sängerin einen unglaublichen Vorwurf: Durch ihre Freizügigkeit auf einem Plakat fordere sie Männer aus anderen Kulturkreisen auf, sich übergriffig zu verhalten.
 
Die Nackig-Sängerin Mia Julia hatte mit diesem Foto auf einem Plakat für den Fuß-Ball geworben, eine Fastnachtsveranstaltung des schwäbischen TSV Neukirch. Doch dieses Plakat der Delmenhorster Stadtfest-Sängerin stieß auf die herbe Kritik einer Dame, die sich an eine Zeitung wendete und das Foto massiv kritisierte. „Nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln ist so eine Abbildung und Werbung für eine traditionelle Faschingsveranstaltung des Fußballvereins Neukirch unglaublich provokant, unsensibel, sexistisch und taktlos“, ärgert sich Ingrid Hüttl über die Form der Werbung. Doch die Frage, die sich aus dieser Aussage ergibt, ist: Darf sich eine Frau nicht sexy zeigen, weil sie dadurch Männer zu Übergriffen provoziert?
 

„Männer sind dadurch aufgefordert, sich übergriffig zu verhalten“

In dem besagten Artikel liefert Ingrid Hüttl die Antwort gleich mit: „Männer aus anderen Kulturkreisen sind dadurch aufgefordert, sich so übergriffig zu verhalten.“ Die Party-Sängerin ist empört über diese Interpretation. Mia Julia, die auch bereits Titel-Model des Penthouse-Magazins war, entgegnet: „Nur, dass ich das richtig verstanden habe: Wir Frauen fordern Männer auf, uns sexuell zu belästigen, wenn wir uns sexy zeigen? Selbst wenn ich nackt auf dem Plakat wäre, wäre das für niemanden eine Einladung. Von den Gefühlen der Opfer, die diesen Mist lesen, gar nicht erst zu reden“, positioniert sich Mia Julia.
Und sie fügt hinzu: „Frau Hüttl, ich erwarte im Namen aller Frauen, aller Opfer und aller Männer mit Migrationshintergrund eine offizielle Entschuldigung für diese bodenlose Frechheit und für die geforderte Einschränkung des Persönlichkeitsrechts jeder Frau! Für das, was Sie da von sich geben, haben Frauen nicht gekämpft!“
 





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