Polizei warnt vor Anrufen angeblicher Polizeibeamte Tipp: Keine Angaben über Wertsachen machen!

14. 09. 2016 um 13:51:39 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Wieder einmal wurden der Polizei eine Welle betrügerischer Anrufe gemeldet. Sowohl in Delmenhorst als auch Landkreis Oldenburg riefen in den vergangenen Tagen bislang unbekannte Männer meist ältere Menschen an und gaben sich als Polizisten, Polizeibeamte oder Kriminalbeamte aus.

Unter dem Vorwand, dass Einbrecher festgenommen werden konnten und es Hinweise gebe, dass diese auch in das Haus der Angerufenen einbrechen wollen, fragten die Täter die Angerufenen freundlich aber bestimmt über sich im Haus befindliches Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände aus. Der Anrufer sprach akzentfreies hochdeutsch und rief unter anderem mit Delmenhorster Vorwahl und der Rufnummer 110 an.

Mindestens 20 solcher Fälle wurden der Polizeiinspektion Delmenhorst/ Oldenburg-Land/ Wesermarsch gemeldet. Vermeintlich liegt die Dunkelziffer höher, da sich gewöhnlich nicht jeder Angerufene bei der Polizei meldet. Zum Glück blieb es bisher – soweit der Polizei bekannt – nur beim Versuch und die Täter gingen leer aus.

80-Jährige hob hohe Geldsumme ab

Wie die Polizei weiter berichtet, hob in einem Fall eine 81-jährige Frau Anfang dieser Woche eine hohe Geldsumme ab, da sie angeblich Opfer eines Überfalls werden würde und ihr Geld sichern müsste. Ihr kamen jedoch Zweifel und sie meldete sich bei der Polizei. Die Polizei warnt vor solchen betrügerischen Anrufen und weist darauf hin, dass die Polizei am Telefon niemals Auskunft über persönliche Vermögensverhältnisse verlangt, oder um die Übermittlung der Bankverbindung oder Geldüberweisungen bittet.

Skeptisch bleiben!

Vor allem Seniorinnen und Senioren sollten sensibilisiert reagieren und nicht auf dubiose Telefonate eingehen. Geben Sie an Ihrer Haustür kein Geld oder Wertsachen an fremde Personen! Das rät die Polizei. Die Betrüger bedienen sich verschiedener teilweise kreativer Legenden.

Ferner empfehlen die Beamten: Bleiben Sie bitte skeptisch und kontaktieren im Zweifelsfall ihre Angehörigen oder vertraute Bekannte und melden Sie ein solches Telefonat möglichst umgehend der Polizei unter 110 oder ihrer örtlichen Polizeidienststelle.




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