Linke kritisiert AfD für Drohung gegen VHS

13. 04. 2018 um 14:06:10 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Die Fraktion Die Linken im Stadtrat kritisiert heute, 13. April, die AfD für eine Drohung gegenüber der VHS, gegen die Schule rechtliche Schritte einzuleiten. Grund für diese ist die Kooperation der VHS mit dem Bündnis gegen Rechts.
 
Der Kreissprecher der Linken in Delmenhorst, Manuel Paschke, schreibt, es sei lächerlich von Seiten der AfD, rechtlich gegen die VHS vorgehen zu wollen. „Selbstverständlich kann die VHS selbst entscheiden, mit wem sie kooperiert“, so Paschke. Laut Paragraf 1 des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes soll das Angebot der Schule auch die allgemeine, politische und kulturelle Bildung beinhalten. Die Themen bestimme das Bildungsbedürfnis der Erwachsenen, so Paschke weiter.
 

Linke: VHS soll gesellschaftspolitische Fragen thematisieren

Die Aufgabe der VHS sei es, in der Erwachsenenbildung gesellschaftspolitische Fragen zu thematisieren. Bildung werde da als Mittel der Aufklärung hinzugezogen, daher solle die VHS nicht durch die Verwaltung oder politischen Parteien zensiert werden, ist die Meinung der Fraktionsvorsitzenden der Linken Edith Belz. Sie ergänzt: „Es ist fast zum Lachen, wenn eine rechtspopulistische Partei ein Aktionsbündnis als Links-Populisten bezeichnet, weil sie selbst im Fokus steht.“
 
Foto: Eine AfD-Drohung an die VHS wird von der Linken kritisiert.
 





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Ihre Kommentare

Die Fraktion der AfD Delmenhorst hat im Grunde nichts gegen eine Kooperation der VHS mit dem Bündnis gegen Rechts, soweit es sich um Informationsveranstaltungen zum 3. Reich handelt.
Nur sollten diese Veranstaltungen dazu missbraucht werden, Stimmung gegen die AfD zu machen, sehen wir diese Sache etwas differenzierter. Wie man dem Pressebericht des DK´s vom 09.04.2018
entnehmen kann, ist das das Ziel dieser Veranstaltungen. Die VHS als Institution des öffentlichen Rechts ist gehalten, sich neutral zu verhalten und keine Propagandaveranstaltungen der Linken zu
unterstützen. Hier macht sich gerade bei den linken Gruppen ein politischer Ungeist breit, den es zu verhindern gilt. Wir sind für die freie Meinungsäußerung, aber gegen Propaganda, egal von wem, in Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Diese Propaganda hat auch einen Namen „Indoktrination“.