Land Niedersachsen hält am Krankenhaus-Neubau fest

21. 09. 2017 um 13:46:56 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Trotz der drohenden Insolvenz des finanziell angeschlagenen Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) hält das Land Niedersachsen weiter am geplanten Neubau des Hauses in der Innenstadt fest. Dies erklärte Uwe Hildebrandt, Pressesprecher des zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung heute, 21. September, schriftlich auf unsere Nachfrage.
 
“Das Land ist weiterhin der Überzeugung, dass die Einhäusigkeit in Delmenhorst der einzige und richtige Weg ist, um eine hochwertige und wirtschaftliche Versorgung in Delmenhorst sicherzustellen”, stellte Hildebrandt klar. “Daher ist derzeit davon auszugehen, dass die Planungen zur Umsetzung der Einhäusigkeit auch mit dem Schutzschirmverfahren fortgesetzt werden. Das Land ist hierzu im engen Kontakt zum zukünftigen Sachwalter.” Das Land steuert zum geplanten Neubau 70 Millionen Euro bei. Insgesamt werden Baukosten von 83 Millionen veranschlagt.
 

Schutzschirmverfahren morgen beantragen

Erst am Montag hatte der neue Geschäftsführer des JHD, Ralf Delker, verkündet, dass sein Haus bis Jahresende zehn Millionen Euro braucht, um ein Finanzdefizit auszugleichen. Morgen soll daher ein Schutzschirmverfahren beantragt werden, um die Sanierung einleiten zu können und das JHD zu retten.
 
Foto: Montag hatte Ralf Delker (Mitte) die Beantragung Schutzschirmverfahren verkündet. Mit dabei waren (v.l.) Dr. Mark Boddenberg (Fachanwalt für Insvolvenzrecht), Dr. Frank Starp (ärztlicher Leiter JHD), Markus Bunzel (EconoMedic) und Christoph Schmale (Pressesprecher JHD).
 





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