GraftTherme: Zahlen gar nicht so dramatisch?

12. 09. 2013 um 18:12:08 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Die GraftTherme sieht sich zurzeit mit Vorwürfen bezüglich ihrer finanziellen Lage konfrontiert. Nach eigenen Angaben ist die Situation aber gar nicht so dramatisch und die Darstellung in den Medien zu negativ.
 

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Politik und Medien konfrontieren die GraftTherme zurzeit mit vielen Vorwürfen: Die erwarteten Besucherzahlen würden nicht erreicht. Zudem führt das Bad auch in diesem Jahr wieder ein großes Minus ein, sodass auch die eingeplanten jährlichen Zuschüsse von 1,5 Millionen nicht reichen, um die Kosten abzudecken.
 

Peukert ist zuversichtlich

Henry Peukert, Geschäftsführer der GraftTherme, sieht die Situation weniger negativ: „Die GraftTherme ist eine tolle Attraktion für Delmenhorst und bei den Gästen äußerst beliebt. An den Wochenenden ist das Freizeitbad regelmäßig komplett ausgelastet. Schade, dass in Politik und Medien häufig negativ über die GraftTherme gesprochen wird.“
 

Besucherzahlen

Nach Angaben der GraftTherme-Betreiber wurde in den Medien fälschlicherweise behauptet, dass die erwartete Besucherzahl für 2013 bei 428.000 Besuchern liegt. Diese Zahl stamme jedoch noch aus dem Businessplan, der aus der Planungs- und Entscheidungsphase zum Neubau erstellt wurde.
Die korrekte Zahl der erwarteten Besucher liege indes bei 393.000 Gästen, aufgrund der Revisionsarbeiten rechnet man jetzt aber nur noch mit 388.000 Besuchern. Im ersten Halbjahr diesen Jahres konnte die GraftTherme 208.000 Gäste verzeichnen.
Zu den Besucherzahlen des Delfina könne man keinen Vergleich ziehen, sagt Peukert, da das Bad ein völlig anderes Konzept hatte. Gerade im Sommer machen sich die Unterschiede bemerkbar: Das Delfina konnte 5000 Gästen Platz bieten, wo hingegen die GraftTherme aus gesetzlichen Gründen nur Platz für 1300 Gäste hat.
 

Defizit von 3,104 Millionen Euro

Im Jahre 2012 lag das Defizit noch bei 3,36 Millionen Euro, in diesem Jahr wird es laut Peukert voraussichtlich bei 3,104 Millionen liegen. Das ist eine Ersparnis von 256.000 Euro. Die Einsparungen konnten durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden: Fremdreinigungsarbeiten wurden durch hauseigenes Personal übernommen, ein neues Müll-Entsorgungskonzept erstellt und auch an Wäschedienst und Handwerkern konnte gespart werden.
 

Erfolge

Laut Pressemeldung sei zudem der Sauna-Bereich in den Wintermonaten komplett ausgelastet gewesen. Auch der Wellness- und Freizeitbereich konnte einen höheren Umsatz verbuchen. Maßnahmen wie monatliche Events seien von den Besuchern gut angenommen worden.
 





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