Geplante Erhöhung der Hundesteuer sorgt für Wirbel

01. 11. 2013 um 17:28:52 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Die Stadt möchte die Hundesteuer erhöhen. Nicht nur einige Bürger beschweren sich darüber. Auch Lothar Mandalka, der stellvertretende Kreisvorsitzende der Partei AfD hat Zweifel – besonders an der Begründung für die Erhöhung der Steuer.

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Eine Erhöhung der Hundesteuer steht in Delmenhorst an. Künftig soll der erste Hund 96 Euro (bisher 84 Euro), der zweite 132 Euro (bisher 120 Euro) pro Jahr kosten. Der erste als gefährlich eingestufte Hund (im Volksmund Kampfhund genannt) kostet künftig sogar 572 Euro statt 336 Euro. Am 6. November berät der Ausschuss für Bürgerangelegenheiten darüber, anschließend der Verwaltungsausschuss, ehe der Stadtrat die Entscheidung fällt. In der Vorlage, die im Ratsinformationssystem hier einzusehen ist, wird als Hauptgrund für die Erhöhung die Umstellung auf das SEPA-Verfahren (einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) genannt. Denn aufgrund dessen müssten alle Hundesteuerzahler mit einem Vorab-Brief über die Zahlungsmodalitäten informiert werden.
 

AFD: „Uns fehlt jedes Verständnis“

Im sozialen Netzwerk Facebook haben Bürger schon munter über Sinn und Unsinn der Steuererhöhung diskutiert, nun schaltet sich auch die Politik ein. Lothar Mandalka, stellvertretender Kreisvorsitzender der Euro-kritischen Partei AfD, sagt dazu in einer Mitteilung, diese Argumentation sei „haarsträubend“. Denn die Umstellungskosten auf das SEPA-Verfahren fallen nur einmalig an. „Sollte dieses Schule machen, müssen die Delmenhorster Bürger mit einer Erhöhung sämtlicher Gebühren der Stadt rechnen. Auch die Energieversorger könnten dann die Strom- oder Gaspreise erhöhen. Neben der EEG-Umlage würde dann noch die SEPA-Zulage kommen. Der Alternative für Deutschland (AfD) fehlt dafür jedes Verständnis.“
 

Verdacht des Löcher-Stopfens

Für die AfD, so Mandalka, käme eine Steuerhöhung nur infrage, wenn glaubhaft nachgewiesen werde, dass es der Stadt nicht nur um Mehreinnahmen von ca. 30.000 € geht. Andernfalls dränge sich der Verdacht auf, dass die Hundehalter nur zur Kasse gebeten werden sollen, um Löcher im Haushalt zu stopfen.
 

Hundehaltung in Oldenburg ist teurer

Fairerweise ist abschließend noch zu erwähnen, dass die Hundesteuer in Delmenhorst im Vergleich zu anderen niedersächsischen Städten noch human ist. So ist beispielsweise in Oldenburg 108 Euro für den ersten Hund fällig.





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