Fußballvereine fordern Kunstrasenplätze

22. 03. 2018 um 17:09:34 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Große Übereinstimmung bei den 12 Delmenhorster Fußballvereinen: Die Vereine wünschen sich zwei Kunstrasenplätze für Delmenhorst. Aufgrund der schwierigen Bedingungen, dass die Rasenflächen nur noch rund 6 Monate pro Jahr genutzt werden können, drängen die Vereine auf eine Alternative. Andernfalls sei der Fußballstandort Delmenhorst und der Vereinsfußball bedroht.

Den Fußballerinnnen und Fußballern in Delmenhorst gehe es in diesen Tagen nicht sonderlich gut, konstatieren die Vereine. So teilen sie mit, dass es ihnen schlicht an vernünftigen Trainingsmöglichkeiten fehle. Der Zeitraum, in dem die Rasenflächen nicht genutzt werden könnten, betrage inzwischen sechs Monate im Kalenderjahr. Dieser Zustand bedrohe den Fußballstandort Delmenhorst und den gesamten Vereinsfußball an sich.

Politik und Verwaltung am Zug

Die Vereine sehen die Vertreter aus Politik und Verwaltung am Zug, Änderungen zu schaffen. Zwei Kunstrasenflächen könnten die Lage derart verändern, dass Fußball im Verein langfristig und über das ganze Jahr gesehen möglich sei. Wenn sich jedoch nichts ändere, würden die Vereine ausbluten und der Fußballsport, so wie man ihn heute  kennen, aus der Stadt verschwinden, sind die Akteure überzeugt.

„Im Haushalt 2019 realisierbar“

Marco Castiglione, Fußball-Abteilungsleiter beim TV Jahn, hält es für machbar, dass trotz der Krankenhaus-Rekommunalisierung bereits in den städtischen Haushalt 2019 Finanzmittel für das Projekt eingestellt werden könnten. „Im Jahr 2019 ist die Belastung für die Stadt durch das JHD wesentlich geringer als 2018.“ Zudem gehe es den öffentlichen Haushalten allgemein gut, „wann, wenn nicht jetzt“, fragt Castiglione, solle ein solches Vorhaben realisiert werden. „Für eine Stadt wie Delmenhorst ist es leistbar“, ist er überzeugt.

Besonders auch für den B- und A-Jugendbereich sei es wichtig, den Jugendlichen mit den Kunstrasenflächen im Winter eine Perspektive für ihren Sport zu bieten. Denn andernfalls würden sie sich vom Fußballsport abwenden, so Castiglione.





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