+++Aktualisierung: Doch 79 „Hitler-Tassen“ in Delmenhorst verkauft

10. 04. 2014 um 14:24:49 Uhr | DelmeNews-Redaktion
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Heute Vormittag hat DelmeNews.de über die Tassen mit Hitler-Motiv berichtet, die bei Zurbrüggen verkauft worden sind. Nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Christian Zubrüggen steht fest: Auch in Delmenhorst wurden Tassen mit Hitler-Konterfei verkauft.

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Geschäftsführer Christian Zurbrüggen hat heute bereits mit mehreren TV-Sendern und Radiostationen sowie zahlreichen Zeitungsredaktionen sprechen müssen, weil sich inzwischen in ganz Deutschland die Medien für die Tassen mit dem Hitlermotiv interessieren. Ursprünglich hieß es, es seien nur Tassen in der Bielefelder Zurbrüggen-Filiale verkauft worden. Doch nach Angaben von Geschäftsführer Christian Zurbrüggen sind – anders als es eine Mitarbeiterin zuerst gesagt hatte – sehr wohl auch in Delmenhorst Tassen mit dem Hitler-Konterfei verkauft worden. Insgesamt sollen laut Christian Zurbrüggen in Delmenhorst 79 Hitler-Tassen verkauft worden sein. Wie viele davon inzwischen wieder zurückgebracht worden sind, konnte Zurbrüggen nicht sagen.
 

Warengutschein als Entschädigung

Zurbrüggen bietet allen Käufern an, die betroffenen Tassen zurückzubringen und gegen einen 20-Euro-Warengutschein einzutauschen. Am Freitag war das kritische Motiv aufgefallen. Bis dahin soll es bereits drei bis vier Tage im Verkauf gewesen sein. Der Zurbrüggen-Chef hat nach eigenen Angaben am Freitag die Mitarbeiter in allen Filialen mit der Zerstörung per Hammer beauftragt und sich das Ergebnis mit Fotos belegen lassen.
 

Keine Vorwürfe an Einkäufer in China

Den Zurbrüggen-Einkäufern in China, die die Ware besorgt hatten, macht Christian Zurbrüggen übrigens keine Vorwürfe. Er kann nicht beweisen, dass sie von dem Hitler-Kopf auf der Tasse gewusst haben. Da das Dekor mit mehreren Folienschichten aufgetragen wird, habe es etliche Exemplare gegeben, auf dem der Hitler-Kopf im Hintergrund von einer Rose überdeckt und daher überhaupt nicht zu sehen gewesen sei.
 
Wer die besagte Tasse einmal selbst sehen möchte:
Die Zeitung “Neue Westfälische” hat auf Ihrer Internetseite ein Foto von einem der Exemplare veröffentlicht.
 




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